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KOOPERATIONSPARTNER DONAU-UNIVERSITÄT |
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20.02.2010 Fortbildung ist einer der wesentlichen Tätigkeitsbereiche der Vereinigung Kriminaldienst Österreich. Sponsoring von Studien über polizeirelevante Themen ist ein weiterer Bereich, den wir in unsere Statuten aufgenommen haben. Mit einem Kooperationsvertrag zwischen der Donau-Universität Krems und uns, haben wir beide Aufgaben zusammengeführt. Von Menschen, die im Bereich Sicherheit arbeiten wird immer größeres Wissen und höhere Kompetenz erwartet. Vor allem Führungskräfte müssen heute über akademisches Wissen verfügen, wollen sie in der Arbeitswelt bestehen. Von diesem Grundgedanken ausgehend, haben sich 2003 einige führende Personen der Sicherheitsbehörden (z.B. Generaldirektor für Öffentliche Sicherheit a. D. Dr. Michael Sika) und Führungskräfte der Privatwirtschaft für einen Universitätslehrgang stark gemacht. Im Oktober 2004 wurde daraufhin an der Donau-Universität in Krems ein Lehrgang „Security and Safety Management“ eingeführt und der erste Lehrgang mit 24 Teilnehmern, davon vier Polizisten, gestartet. Im Juni 2006 beendeten die ersten Teilnehmer den Lehrgang mit dem akademischen Titel „Master of Science for Security and Safety Management“. Es folgten weitere Lehrgänge zu je vier Semester bzw. neun Modulwochen. Da dieses Studium einzigartig in Österreich ist, können die Teilnehmer mit großer Wahrscheinlichkeit auf führende Positionen in der Sicherheitsindustrie rechnen. Im behördlichen Sicherheitsbereich wird man auf Dauer bei Beförderungen wohl nicht über die mit Master-Titel ausgestatteten Sicherheitsfachleute hinwegsehen können, Beamte mit einer höheren fachlichen Qualifikation wird man kaum bekommen. Vor allem man bekommt diese Fachleute gratis, denn die Kosten für die Ausbildung muss jeder Student selbst tragen. Was wird den zukünftigen Sicherheitsakademikern alles beigebracht? Es beginnt im 1. Semester mit der Erstellung von Konzepten für das Risikomanagement und Bekämpfung betriebliche Kriminalität. In den weiteren Semestern widmet sich dem Krisenmanagement, sowie allen Angelegenheiten die man im weitesten Sinn unter „Safety“ einreihen kann. Sicherheitstechnik, Brandschutz und Sicherheitskonzepte stehen ebenfalls am Programm. Im 4. Semester wird die s.g. Master-Thesis erstellt, in dem ein Thema des Sicherheitsbereiches ganzheitlich beschrieben wird. So hat z.B. ein Linzer Kollege, aus dem ersten Lehrgang, die Sicherheit in Polizeigefangenenhäusern als Thesis auserkoren. Ein Krb. vom KPD in Wien hat das Thema Ladendiebstahl unter die Lupe genommen. Ein dritter Kollege, der sich dem Thema Korruption bei der Polizei widmete, wurde dadurch von der BIA „entdeckt“ und macht heute dort Dienst. Ein Grazer Kollege widmete seine Diplomarbeit den Einsatzuniformen gegen Fußballrowdies. Dass polizeiliche Themen nicht zu kurz kommen, dafür sorgt eine Reihe Vortragender aus der Exekutive. Wolfgang Bachler, ehemaliger COBRA-Chef, Mag. Max Edelbacher, Obstl. Rudolf Gollia, Dr. Peter Jedelsky, Dr. Michael Lepuschitz, Mag. Robert Stocker und last not least SIAK-Leiter Brigadier Rupert Fehringer sorgen dafür, dass der vorgetragene Stoff auch im Behördenbereich verwendet werden kann. Während das erworbene Wissen den jeweiligen Studenten selbst zu gute kommt, verschwinden ihre Diplomarbeiten oft unreflektiert in der Versenkung. Eine der wenigen Ausnahmen ist das BIA, sie hat die Anregungen einer Diplomarbeit (samt dem Verfasser) aufgenommen. Auf Grund dieser Vorbedingungen entschloss sich der Vorstand der VKÖ unterstützend einzugreifen. Aus den Diplomarbeiten wird eine ausgewählt, der Verfasser bei seinen Recherchen unterstützt und mit einem Geldbetrag gesponsert. Die fertige Diplomarbeit wird auf unser Homepage veröffentlicht und soweit dies der Verfasser nicht selbst tut, jenen Stellen übermittelt, die entsprechende Verwendung haben könnten.
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