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Jung, männlich und alkoholisiert |
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Deutschland - Gewalt gegen Polizeibeamte: Von der deutschen Gewerkschaft der Polizei und dem Kriminologischen Institut Niedersachsen wurde im Dezember 2010 der Öffentlichkeit eine Studie über Gewalttäter vorgestellt. Die wichtigsten Ergebnisse der Befragung von Polizeibeamten die Opfer von Gewalttaten im Dienst wurden, waren folgende: Etwa ¾ der Gewalttäter agierten alleine. 92,9% der Täter waren männlich und in der Regel jüngeren Alters. 60% davon unter 25 Jahren. Diese Grundaussagen decken sich mit der Kriminalstatistik, die 87,2% der Täter als männlich ausweist. 40% der Täter waren eindeutig als Menschen nicht deutscher Herkunft erkennbar, die also einen Migrationshintergrund aufweisen. (Die tatsächliche Staatsbürgerschaft wurde bei der Studie nicht berücksichtigt). Oft mehr als 50% Migrationshintergrund Interessant, dass es Unterschiede in den einzelnen Bundesländern gibt. Während in den Bundesländern die ehemals im Gebiet der DDR lagen nur 11.4% der Täter Migrationshintergrund hatten, waren es in den westlichen Bundesländern 42.4%. In Großstädten über 500.0000 Einwohnern erhöht sich die Anzahl auf 51.5%. Es ist auch nicht egal bei welchen Amtshandlungen es zu Übergriffen kommt. Während bei Demonstrationen nur 24,7% der Täter Migrationshintergrund haben, sind es bei individuellen Einsatzsituationen 54,2%. Einen wesentlichen Anteil dieser Täter kommt aus dem Raum der ehemaligen Sowjetunion. 283 der 874 nicht deutschen Täter kommt aus diesem Bereich. Der Anteil der türkischstämmigen Täter beträgt 23.1% oder in Zahlen 202 der Fälle. Motiv Staatsfeindschaft Bei der Motivation zur Gewalt liegt eindeutig die Verhinderung der Festnahme (37,8%) an erster Stelle, es folgt aber dicht danach die Feindschaft gegenüber Staat und Polizei mit 30,5%. Das Motiv Staatsfeindschaft ist bei türkischstämmigen Tätern die Motivation Nr. 1 mit 35,4%. Hier hat sich eine eklatante Verschiebung zu einer Studie von 2005 gezeigt, damals lag das Motiv Staatsfeindschaft nur bei 24,9%. Gesteigert hat sich auch die Begehung unter Alkoholeinfluss. 2005 waren 62,8% der Täter alkoholisiert, 2010 waren es bereits 70%. Dieser Anteil erhöht sich bei Gewalttaten im Rahmen von Veranstaltungen auf über 93%. Oft nur Geldstrafen Während Alkoholisierung bei weiblichen Tätern keine Rolle spielt, beträgt sie bei Tätern aus islamischen Ländern nicht ganz 34%, bei ehemaligen Russen 82%. Der Anteil der alkoholisierten deutschen Täter liegt bei 75%. Übrigens sind 2/3 der Täter bereits amtsbekannt. Dieser Punkt ist für Polizeibeamte besonders frustrierend. Wenn polizeiliche oder strafjustizielle Maßnahmen so wenig wirksam sind, dass Täter sofort wieder gewalttätig werden, stimmt etwas nicht. Tatsächlich wird gegen Gewalttäter nicht besonders hart vorgegangen. In 27% der Fälle wird das Verfahren gegen den Täter eingestellt, in 50% der Fälle gibt es nur eine Geldstrafe. Absolut frustrierend ist, dass die involvierten Polizeibeamten bei jedem vierten Täter Tötungsabsicht erkannt haben. Einziger Pluspunkt: In den meisten Fällen kann auch bei Gewalttätigkeit die angestrebte Amtshandlung durchgeführt werden. Nur 11% der Täter können nicht ausgeforscht werden.
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