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Vereinigung Kriminaldienst Österreich
ehemals Vereinigung der Bundeskriminalbeamten
Österreichs
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Eine kurze Übersicht über die bald 100-jährige Geschichte der Krb-Vereinigung
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Am 12. Dezember 1907 wurde als der Vorläufer der
heutigen Krb-Vereinigung der "Klub der Wiener Kriminaldetektive" ins Leben
gerufen. Der Vereinszweck war die Förderung der Kollegialität, die Pflege
der fachmännischen Bildung sowie die Wahrung und Förderung der Standes-
und materiellen Interessen der Kriminalbeamten. Dieses erste Vereinstatut,
mit dem Zweck der Hebung der k. u. k. Polizeiagenten, wurde mit einem
18-Punkte-Programm am 13. März 1908 in einer der ersten Klubversammlungen
ausgearbeitet und dem damaligen Polizeipräsidenten
Frh. v. BRZESOWSKY
vorgelegt. Im Jahre 1918 gelang es dem Klub, die Beamteneigenschaft für
die Polizeiagenten und den Amtstitel "Kriminalbeamter" zu erlangen.
Im März 1919 entstand dann eine einheitliche Vereinigung zwischen dem Wiener Kriminalbeamtenkorps und der Wiener Sicherheitswache mit dem Titel "Freie Organisation der Wiener Sicherheitswache und Polizeiagenten". Diese Vereinigung war nur von kurzer Dauer und am 25. November 1920 wurde diese Verbindung wieder aufgelöst und mit 31. Dezember 1920 entstand die "Freie Vereinigung der Wiener Kriminalbeamten" mit Sitz in Wien. Mit 7. April 1922 wurde die Umbildung des Vereins in "Freie Vereinigung der Bundeskriminalbeamten" durch den Bundeskanzler als Leiter des Bundesministeriums für Inneres und Unterricht genehmigt. Im Dezember 1926 erfolgte die Umbenennung des Vereins in "Verband der Bundeskriminalbeamten österreichs" mit der Gründung einer Foto-, Gesangs- und Musiksektion. Am 2. März 1935 erfolgte wiederum eine Umbenennung in "Vereinigung der Bundeskriminalbeamten Österreichs". Im Zuge des Anschlusses wurde 1938 die Vereinigung des Bundeskriminalbeamten aufgelöst. Nach 1945 wurde das Korps der Kriminalbeamten wiedererrichtet und es konnte wieder an die Errichtung einer Bundesvereinigung gedacht werden. Nach zwei Fehlversuchen wurde mit Bescheid des Bundesministeriums für Inneres vom 10. März 1948 die Gründung der Vereinigung der Bundeskriminalbeamten gestattet. Die erste ordentliche Hauptversammlung der Vereinigung fand damals im Rittersaal des NÖ. Landhauses in Wien 1, Herrengasse 13 statt. Zum ersten Vorstand nach dem Krieg wurde Oberinspektor Ernst Sprung gewählt. Unmittelbar nach der ersten Hauptversammlung erschien das Mitteilungsblatt Nr. 1 noch mit Schreibmaschine geschrieben. Das Mitteilungsblatt Nr. 2 erschien am 28. Dezember 1948 und war bereits hektographiert. Hauptthema dieser Blätter war unter anderem eine Reform des Kriminalbeamtenkorps. Das Mitteilungsblatt Nr. 3 vom 18. Jänner 1949 erhielt bereits viele Anregungen, dieses zu einem Forum für alle Kriminalbeamten zu gestalten. Am 22. Februar 1949 gelang es dem Verein nach hartem und energischem Einsatz des Oberst Sprung das Eigentum der Krb-Vereinigung zurückzuerlangen, welches nach dem Anschluss durch den deutschen Beamtenbund enteignet worden war, da diese vorerst nicht daran dachten dieses Eigentum zurückzugeben. Mit der übernahme von mehreren Wohnobjekten konnte im Jahre 1949 auch das Vereinsbüro im Haus Müllnergasse 4 im 9. Bezirk im Servitenviertel bezogen werden. Im Jahre 1949 wurde als Vereinssymbol der Adler mit der Schlange in den Fängen eingeführt. Die Originalzeichnung wurde von Oberst Sprung gestaltet. 1949 wurde auch ein Vereinsorchester gegründet, dessen Leitung Kriminalbezirksinspektor Donner übertragen wurde. 1949 war ein überaus erfolgreiches Jahr für die Krb-Vereinigung und so konnte über Betreiben der Vereinigung das Kriminalbeamtenkorps um 32 Fürsorgerinnen erweitert werden, die in den Kriminaldienst aufgenommen wurden. |
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