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VERKEHRSRECHT FÜR KRIMINALISTEN |
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17.10.2009 Bericht VKÖ
Delegiertentag heißen die Versammlungen unserer deutschen Bruderorganisation bei der Wahlen abgehalten, Statuten beschlossen, Forderungen aufgestellt und Perspektiven des Kriminaldienstes diskutiert werden. Heuer wurde zum 13. Mal ein Delegiertentag abgehalten und zwar in der Stadt Suhl. Erstmalig hatte man auch Vertreter unserer Vereinigung eingeladen, der Präsident Richard Benda und Schriftführer Franz Skant folgten. Ohne Überraschung verlief die Wahl des Vorstandes, denn bis auf eine Funktion wurde der Vorstand unter der Führung von Vorsitzenden Klaus Jansen wiedergewählt. Interessantester Tagesordnungspunkt waren die Anträge. Heftig diskutiert wurde die Einführung einer Berechtigtendatei (Sammlung von DNA-Proben für Beamte die an Tatorten arbeiten, die in Österreich beschlossene Sache ist) und ein Vorschlag über die Reduzierung von Faustfeuerwaffen in privater Hand. Einigkeit herrschte dagegen bei den Delegierten darüber, dass es mit der Ausbildung der Kriminalbeamten im Argen liegt. Nur in 4 der 16 Bundesländer gibt es eine getrennte Ausbildung, in allen anderen wird die Ausbildung von uniformierten und kriminalpolizeilich tätigen Beamten gemeinsam abgehalten. Wie man mit einer Ausbildung zu Generalisten Fachbeamte heranbilden will, das ist die Frage die weder in Deutschland noch in Österreich zu Ende gedacht wurde. Wozu zukünftige Kriminalisten Verkehrsrecht büffeln müssen hat noch kein Politiker beantwortet. Ausgezeichnet bei der Tagung wurde auch Heinz Sprenger, ein Duisburger Beamte der Mordkommission, der gemeinsam mit einem Kinderfacharzt eine Datei für Verdachtsfälle von Kindesmisshandlung ins Leben gerufen hat. Hervorragende Vorträge zum Fachthema der Veranstaltung „Tatort Deutschland – Bildungsoffensive kripo 2.0“ rundeten das Bild der beachtlichen Veranstaltung ab.
Richard Benda
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